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Wunderbarer Frankenwald VI
Als ich neulich anläßlich meiner Silbernen Konfirmation im heimatlichen Frankenwald war, war ich sehr glücklich, dass ich wieder einige schöne Fotos machen konnte. Da das Wetter mitunter sehr schön war, kamen wieder einige sehr stimmungsvolle Bilder dabei heraus. Besonders intensiv bei strahlendem Sonnenschein...
Sehr intensiv bei untergehender Sonne...
Und natürlich in der Abendstimmung...
Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie III
Gott wirkt und indem er wirkt, redet er auch. Sein Wort ergeht. Und es kann wohl de facto, aber nie und nirgends de jure überhört werden.1
Wie schon das letzte Zitat stammt auch dieses aus der zweiten Vorlesung der Einführung in die evangelische Theologie, “Das Wort”. Mir beantwortet die Unterscheidung zwischen de facto (tatsächlich, faktisch) und de jure (dem Rechte nach) eine interessante Frage: Wie kann Gott jemanden richten, der sein Wort nicht gehört hat? Gibt es da eine Grundlage oder hat selbst das Endgericht willkürliche Züge? Paulus schreibt im zweiten Kapitel des Römerbriefes einiges darüber dass auch Menschen etwas von Gott wahrnehmen, die keine Juden oder Christen sind, im Grunde beantwortet das die Frage. Dennoch ist der Hinweis auf den Unterschied zwischen einer faktischen Wahrnehmung und den juristischen Konsequenzen interessant.
Der deutsche Volksmund drückt es einfacher aus als der schweizer Theologe: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wir schaffen keine Grundlage für Gericht wenn wir predigen, wir machen den Menschen eine Richtung klar, die sie unbewusst gehen. Wir ziehen den Schleier vor den Konsequenzen ihres Handelns weg. Das ist ein enormer Unterschied. Ich dachte früher, dass meine Predigt die Grundlage für Gericht bilden würde. Niemand, der eine evangelistische Predigt gehört hat, kann danach behaupten, nichts gewusst zu haben. Das hat mich (zumindest theoretisch) in einen Gewissenskonflikt gebracht: Ist es nicht besser nicht zu predigen und damit dem Gericht die Grundlage zu entziehen? Mit Karl Barth: Nein, denn wo wir dem Menschen die Möglichkeit nehmen Gottes Wort de facto zu überhören, kann er gerettet werden; verdammt ist er de jure ohnehin. Wir bieten eine Chance.
social Networks:- Barth, Karl (1985): Einführung in die evangelische Theologie. 3. Aufl. Zürich: Theolog. Verl, S. 27
JFM: Bootcamp Prophetie
Am Donnerstag hatte ich die große Ehre im "Bootcamp", einem Hauskreis der Jesus Freaks München, das Thema zu machen. Ich wurde eingeladen, um über - wen wundert's - Prophetie zu sprechen.
War schon interessant diesen Haufen einmal näher kennen zu lernen. Bisher kannte ich die Gruppe ja nur vom Hörensagen. Und es ist interessant, was da so alles zusammenkommt. Den Lobpreis fand ich sehr geil, sehr intensiv. Aber gleich wieder zunichte gemacht, durch seltsame Diskussionen zwischen den Liedern. Ich fand es so geil, mit den Jungs minutenlang in Sprachen zu singen. Aber seltsam, dass mein Vorschlag das zu tun, gleich in minutenlange Diskussionen ausartete wie das denn nun umgesetzt werden würde ;-)
Mein Thema begann ich mit einem Kaltstart. Ich forderte die Jungs heraus, aus dem Stand heraus zu schauen, ob sie ein prophetisches Wort für jemanden unter uns hätten. Was bei den beiden, die sich meldeten, auch ganz gut funktionierte.
Dann machte ich mit meiner persönlichen Geschichte mit dem Thema weiter und lehrte dann einfach darüber, brachte viele Beispiele. Und dann kamen wir ins Gespräch, viele Fragen wurden gestellt, Einwürfe gegeben. Eigentlich wollte ich gar nicht so lange sprechen, aber um halb elf waren wir dann durch. Jetzt hätte eigentlich der praktische Teil folgen sollen. Das haben wir dann auf ein andermal verschoben. Da die Jungs ja eigentlich ganz fit sind, bekommen die das schon selber hin.
Kulinarische (abwechslungsreiche) Grilltipps
Spanferkel
Spanferkel kann auch leicht in eigenem Ofen gegrillt werden…
Schon mal betrunkenes Hühnchen gekostet?
Das „betrunkene Hähnchen“ ist eine Grillidee, die aus Amerika zu uns herübergekommen ist. Ein Grillhähnchen wird auf einer Metallkonstruktion „aufgespießt“. Ebenfalls steckt man eine volle Dose Bier auf die Vorrichtung. Das Ganze wird dann komplett auf den Grill gestellt. Der Effekt: Nach einer Stunde ist die Dose leer, und das Hähnchen hat das Bier-Destillat, das durch die Hitze entstanden ist, vollständig aufgesogen. Nie mehr Bier über den Grill gießen, sondern einfach Bier in den Hahn dunsten lassen – das ist sowieso viel gesünder.
Steak-Lolly: herzhaft und kleckerfrei
Er besteht aus saftigem Fleisch wie Hinterschinken, ist herzhaft gewürzt und äußerst praktisch. Durch den Holzstiel kann das Fleisch bequem in einer Hand gehalten und ohne Teller und Besteck verzehrt werden. Im Gegensatz zum Würstchen ist der „Steak-Lolly“ fast völlig spritz- und kleckerfrei.
Fisch und Gemüse statt Fleisch
Fisch ist zwar nicht besonders ausgefallen, wird jedoch auf dem Grill oft vergessen. Dabei eignen sich besonders festfleischige Sorten wie Forelle, Steinbutt oder Seezunge hervorragend, denn sie zerfallen nicht so schnell auf dem Rost. Alle anderen Fische können Sie in Alufolie einwickeln. Geben Sie frische Kräuter und Knoblauch dazu, und dem herrlichen Genuss steht nichts im Weg. Auch Gemüse lässt sich vielseitig auf dem Grill zubereiten. Ob Sie einen Maiskolben am Stück grillen oder Paprika in kleine Stückchen schneiden und sie mit Zucchinistückchen in einer Aluschale zubereiten – Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der absolute Trend des Sommers – Käse
Der absolute Trend des Sommers ist Grillkäse in allen möglichen Variationen. Grillkäse verlaufen und schmelzen nicht, sind aber sehr aromatisch und passen auch als Beilage sehr gut. Das Geheimnis dieser Käse: Sie haben eine andere Konsistenz. Durch eine besondere Eiweißstruktur und den hohen Anteil an Proteinen in der Molke kann der Grillkäse die heißen Temperaturen auf dem Grill aushalten und schmilzt nicht.
Banane geht in Flammen auf
Das Grillen von Desserts ist ein echter Hit auf Gartenpartys. Eine tiefgefrorene Torte wird direkt auf den heißen Grill gestellt. Sie wird gegrillt, bis die Kirschen langsam in die Sahne sinken. Auch andere Sahnetorten lassen sich toll grillen. Besonders effektvoll: Bananen mit der Schale auf den Grill legen, so dass sich diese schwarz färbt. Ist die Frucht komplett schwarz, die Banane auf einen Teller legen, mit braunem Rohrzucker und braunem, karibischem Rum beträufeln und anschließend flambieren. So karamellisiert der Zucker. Die weich gewordene Banane lässt sich dann besonders schmackhaft aus der Schale löffeln. Diese Dessertvariante ist nicht nur sehr einfach zu machen, sondern bietet auch einen spektakulären Abschluss eines Grillabends. Vor allem, wenn es schon dunkel geworden ist, kommt das Flammenspektakel besonders gut zur Geltung.
Sprüche XL: Sprüche 7,8-27
21 Mit vielen Überredungen hat sie ihn verleitet,
mit ihren glatten Lippen verführt sie ihn.
22 Er folgt ihr ohne Verzug,
so wie ein Rind zur Schlachtbank läuft
und wie ein Hirsch in die Schlinge geht,
23 bis ein Pfeil ihm die Leber durchbohrt,
wie ein Vogel in die Falle fliegt
und nicht merkt, dass es ihn das Leben kostet.
24 So hört nun auf mich, ihr Söhne,
und gebt acht auf die Worte meines Mundes.
25 Dein Herz biege nicht ab auf ihre Wege,
verirre dich nicht auf ihren Strassen.
26 Denn viele sind umgekommen, die sie zu Fall gebracht hat,
und unzählige hat sie getötet.
27 Ihr Haus ist der Weg ins Totenreich,
hinab zu den Kammern des Todes. (Sprüche 7,8-27 nach der Zürcher)
Der Mann, der in die Falle der Sünde geht, wird mit einigen Vergleichen aus dem Tierreich beschrieben: Er gleicht einem Rind, das geschlachtet wird und einem Hirsch oder Vogel der gefangen wird. Allen drei Beispielen ist gemeinsam, dass das betreffende Tier nicht weiß, was ihm geschieht; es geht ahnungslos in die Falle. Das ist auch die Botschaft, die transportiert werden soll: Wir sind nicht ahungslos wie die Tiere sondern können wissen, was geschieht. Wer ahnungslos mit Versuchung umgeht lebt gefährlich; das einzige Mittel dagegen ist Aufklärung, die Wissen schafft.
Ich mag dieses Thema sehr, weil es mir persönlich und in meinen Seminaren immer wichtig ist, Bewusstsein zu schaffen. Wir sollten wissen, was wir tun. Ob wir uns dann immer richtig entscheiden ist eine ganz andere Frage, aber mindestens sollten wir bewusst leben und uns nicht hinterher billig herausreden können weil wir “es nicht wussten”.
So wird ab Vers 24 die Medizin für das falsche Verhalten verabreicht: Der Lehrer erklärt, was passiert, wenn man auf den falschen Weg geht und warnt eindringlich davor.
Dieses pädagogische Mittel hilft schon in kleinen Dingen des Alltags: Wenn ich richtig Hunger auf fastfood habe stelle ich mir vor, wie eklig es sich anfühlt, das ganze Fett im Mund zu haben, das in Burgern ist – meist hält es mich davon ab, einen Burger zu essen wenn ich mir vorstellen kann, wie ich mich nachher fühle…
[systematisch durch die Bibel]
social Networks:DVD: U2360° - Live at the Rose Bowl
Heute möchte ich euch über die neue DVD von U2 berichten. Das Konzert ihrer 360° Tour im Rose Bowl in Pasadena, nahe Los Angeles, wurde damals live auf YouTube übertragen. Zum ersten Mal das sowas auf dem großen Videoportal geschah.
Nun ist das Konzert auf DVD erschienen. Und Cover und Aufmachung der Doppeldvd sind schon mal sehr schön anzusehen. Die Menüführung der DVD ist sehr gut gemacht und haucht futuristisch an. Ich versteh allerdings noch nicht ganz, warum die unterschiedlich erscheinen.
Bei einem anderen Player sieht man nämlich ne ganze Kamerafahrt aus dem Weltall und man befindet sich im Menü quasi auf einem Raumschiff. Wenn man den Film startet, fährt man übers Weltall durch viele Wolken bis man schließlich über dem Stadion schwebt und es dann volle Kanne mit dem ersten Song "Get on Your Boots" losgeht.
Die Bildqualität scheint mir allerdings nicht so berauschend zu sein. Über den Ton kann ich nicht viel sagen, weil mein Rechner und meine Boxen eh nicht viel hergeben.
Wenn man U2 sagt, weiß man, dass ihre Shows auch immer was fürs Auge sind. Riesige Videoscreens haben schon immer auch visuell sehr viel geboten. Frontmann und Sänger Bono Vox hat durch verschiedene Kostüme und seine Performance schon immer sehr viel Unterhaltung geboten.
Aber Diese gigantische Bühne mit der 360° Videoleinwand sind schon echt was Besonderes. Und das kommt in dem Video auch sehr gut rüber. Die Songauswahl ist sehr gut. Viele Klassiker und das Beste der neuen Songs. "I'll go crazy" haben sie sehr groovig neu arrangiert und oben auf dem Screen nicken die 4 Musiker in Großaufnahme...
Auf der zweiten Scheibe ist sehr viel Zusatzmaterial zu finden. Ein ausführliches Special erzählt über den langjährigen Wunsch von Bono eine 360° Bühne, es wird von der Entwicklung und der Konzeption dieses riesigen Bühnenraumschiffs und den technischen Schwierigkeiten erzählt.
In einem andern Clip sieht man in Zeitraffer wie die Bühne in Berlin auf- und dann wieder abgebaut wird. In weiteren Clips sieht man ähnliche Sachen in verschiedenen Städten der Welt. Dazu gibt es die Videoclips des aktuellen Albums und einige Making Ofs.
Der Kauf hat sich gelohnt. Hier noch der Trailer zur DVD. Enjoy!
Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie II
Über die Theologie des neunzehnten Jahrhunderts schrieb Barth:
Es war merkwürdigerweise so, dass ihre Umgebung von der Theologie erst von dem Augenblick an wieder ernstlich, wenn auch etwas unwirsch, Notiz zu nehmen begann, als sie sich unter vorläufigem Verzicht auf alle Apologetik, d.h. auf alle äussere Standortsicherung, wieder strenger auf ihre eigene Sache besinnen oder konzentrieren wollte.1
Ich denke, dass das eine ganz natürliche Entwicklung war, die wir auch heute beobachten können. Die Theologie hat in Zeiten der Krise die Angewohnheit des Rückzuges entwickelt und versucht, sich dem Zeitgeist anzupassen. In Deutschland bemüht sich speziell die evangelische Kirche um politisch-korrekte Anpassung wobei sie immer mehr von ihren Werten preisgibt und in der Öffentlichkeit kaum mehr als eine geistliche Einrichtung angesehen wird. Wer sich so zurückzieht kann aber auch keine Relevanz für die Lebensfragen der Menschen mehr haben. Kirche funktioniert dann am besten wenn sie sich im Sinne der ekklesia des Neuen Testamentes verhält und mutig das Evangelium verkündigt. Wir sind nicht in erster Linie politisch oder sozial; wir sind geistlich. Alles andere kann dazu kommen, verliert aber seine Würze wenn wir uns nicht mehr um das Eigentliche drehen. Man kann das auch dort beobachten wo Gemeinden sich an Jesus ausrichten und ihren Auftrag leben: Dort werden sie, “wenn auch etwas unwirsch” wahrgenommen. Wir müssen Gottes Auftrag wahrnehmen ohne uns zu schämen.
Apologetik ist nicht unbedingt schlecht, aber sie darf nicht aus einer Haltung der Minderwertigkeit geschehen, denn die steht dem Christentum schlecht zu Gesicht. John G.Lake nannte den Glauben einen Herausforderer. So sollten auch wir an die Sache herangehen und stolz zu unserem Auftrag und unseren Werten stehen.
- Barth, Karl (1985): Einführung in die evangelische Theologie. 3. Aufl. Zürich: Theolog. Verl, S. 23
Forum ist tot... weitere Zeichnungen
Und weiter geht es mit der Serie von Zeichnungen aus vergangenen Tagen. Damals habe ich noch alles von Hand gemacht. Die wenigstens Haushalte hatten PCs, wir nur einen Nadeldrucker und Textverarbeitung steckte auch noch in den Kinderschuhen.
In einigen vergangenen Posts hatte ich ja schon von der Schülerzeitung des Gymnasiums Naila "Forum" gesprochen. Die Beteiligung der Schüler ließ zu wünschen übrig, deswegen hatte ich ja schon ein Comic gezeichnet, um die Leute zu motivieren, sich einzubringen. In diesem Jahr gab es dann auch keine Ausgabe, weil es zu wenig Beiträge gab. So beschlossen wir in der Redaktion, zu einer drastischen Maßnahme: Wir wollten dieses Pamphlet verteilen, um die Leute über den Ernst der Lage zu informieren. Glücklicherweise wurde das Teil dann aber nie veröffentlicht, weil es der Direktor nicht freigab (man könnte auch sagen: zensierte).
Ein Jahr später gab es dann wieder eine Schülerzeitung, wo dann auch mein Comic "Forum darf nicht untergehen" veröffentlicht wurde. Nun also der Comic über den Tod der Schülerzeitung...
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Sprüche XXXIX: Sprüche 7,8-20
8 Er ging über die Strasse bei ihrer Ecke
und nahm den Weg zu ihrem Haus,
9 in der Dämmerung, am Abend des Tages,
in der Stunde der Nacht und des Dunkels.
10 Und sieh, da kommt ihm eine Frau entgegen,
gekleidet wie eine Hure und mit listiger Absicht.
11 Unruhig ist sie und zügellos,
zu Hause finden ihre Füsse keine Ruhe.
12 Bald auf der Strasse, bald auf den Plätzen,
und an jeder Ecke lauert sie.
13 Und sie packt ihn und küsst ihn,
mit dreister Miene spricht sie ihn an:
14 Zu Heilsopfern war ich verpflichtet,
heute habe ich meine Gelübde erfüllt.
15 Deshalb bin ich ausgegangen, dir entgegen,
ich wollte dich suchen, und ich habe dich gefunden.
16 Mit Decken habe ich mein Lager bereitet,
mit Tüchern aus ägyptischem Leinen.
17 Mein Bett habe ich besprengt
mit Myrrhe, Aloe und Zimt.
18 Komm, wir wollen uns berauschen an der Liebe bis zum Morgen,
wir wollen schwelgen in Liebeslust.
19 Denn der Mann ist nicht in seinem Haus,
er ist auf Reisen unterwegs, weit weg.
20 Den Geldbeutel hat er mitgenommen,
erst am Tag des Vollmonds kehrt er heim. (Sprüche 7,8-20 nach der Zürcher)
Diese Verse zeichnen ein interessantes Portrait der Verführerin und des Verführten. Die Rollen müssen dabei nicht immer so verteilt sein wie in dem biblischen Beispiel. es wäre auch ohne weiteres denkbar, dass der Mann der Verführer und die Frau die Verführte ist. Es ist seltsam, dass wir uns leicht in die Rollenverteilung dieses Beispiels eindenken können. Der Gedanke, dass Männer beim Ehebruch die eher Passiven sind und die Inititative von der Frau ausgeht, ist natürlich bestenfalls naiv.
Liest man etwas zwischen den Zeilen, muss diese Rollenverteilung auch gar nicht genau so gewesen sein. Was hatte der arme Verführte denn überhaupt mitten in der Nacht am Haus der Fremden zu suchen? Es ist nicht eben ein Zeichen von Charakterstärke oder einem guten Umgang mit Sünde und Versuchung, nachts um ein Haus herumzustrolchen, in dem Ehebruch lauert. Auch wenn ihm die Frau, gekleidet wie eine Hure, entgegengekommen ist, hatte doch er den ersten Schritt – nämlich aus seinem eigenen Haus – gemacht und ist zunächst einmal ihr entgegen gegangen.
Auch die Verführerin ist nicht nur böse. Die Sprüche beschreiben sie als unruhig und zügellos. Sie hatte etwas in sich, dass sie umgetrieben hat. Dieses Gefühl kommt mir sehr bekannt vor und ich schätze, dass jeder diese seltsame Unruhe kennt, die in gefährliche Fahrwasser treibt. Sie mag sogar eine fromme Frau gewesen sein, die ihre Heilsopfer (der Zusammenhang zeigt nicht sicher, ob es sich dabei um jüdische oder heidnische Opfer handelte) brachte und erst nachher sündigte. Sie nutzte schon die Zeit der sturmfreien Bude aus, in der ihr Mann auf Reisen war und war auch vorbereitet auf den Ehebruch; immerhin hatte sie das Bett dafür frisch bezogen. Dennoch war sie eine normale Frau mit einem Glauben, einem Ehemann und einer Unruhe im Herzen. Die Gefahr bei solchen Geschichten ist immer, dass man zu leicht Partei ergreift und eine Partei dämonisiert während man die andere Partei “nur” für verführt hält. In jeder Situation des Lebens in der es um Sünde und moralisches Versagen geht, kommt immer wieder diese Unterscheidung. Das ist wenig hilfreich, denn es gibt in diesen Situationen nicht ein Opfer und einen Täter. Zur Verführung gehören immer zwei und beide machen sich schuldig.
[systematisch durch die Bibel]
social Networks:Meine Silberne Konfirmation
Letztes Wochenende war es nun soweit. Die Feier meiner Silbernen Konfirmation stand an. Vor 25 Jahren wurde ich zusammen mit meiner Zwillingsschwester in der Evang.- Lutherischen Stadtkirche in Naila konfirmiert. Ich hatte das damals als sehr bewussten Schritt getan (hatte schon fast überlegt, ob ich es nicht tun sollte, weil es die meisten getan haben, um viel Geld geschenkt zu bekommen oder weil es sich so gehört). Inzwischen habe ich ein anderes Taufverständnis. Der Oberhammer war damals, das sich eine extra noch "taufen" lassen musste, damit sie an der Konfirmation teilnehmen konnte (Konfirmation dient ja zur Bekräftigung der Taufe)...
Günstigerweise hatte ich dieses Wochenende frei (Fr - Mo) und so haben wir die Paten und ihre Partner eingeladen. Jeder von uns hatte einen persönlichen Paten (meine Patentante ist leider schon tot) und dann hatten wir Zwillinge beide zusammen noch einen Paten. Wir haben das Wochenende zusammen in Griesbach verbracht mit teilweise wirklich gutem Wetter (Gelegenheit wieder ein paar schöne Landschaftsfotos zu machen).
Ich kam Freitag nachmittag, meine Schwester und die Patentante Dorothea und ihr Mann Wolfgang kamen Freitag Abend an, Hans Bruno und seine Lebensgefährtin Rosa dann gegen Samstag Mittag. So hatten wir schonmal ne schöne Zeit zusammen.
Samstag Abend gab es ein erstes Treffen mit dem Konfirmandenjahrgang (von über 60 damals kamen an die 40 Leute) im Restaurant der Frankenhalle. Ich hatte schon damals nicht den großen Bezug zu den meisten Leuten, da ich älter als die meisten Klassenkameraden war und zu den Leuten aus der Grundschule hatte ich meistens keinen Kontakt.
Aber es war sehr schön alte Gesichter wieder zu sehen, zu sehen wie sie sich verändert hatten, was sie inzwischen machten. Bei einigen hab ich mich wirklich gefreut sie zu treffen, weil ich sie teilweise schon jahrelang nicht mehr gesehen hatte.
Wenn ich mir anschaue, wie sich einige verändert haben, muss ich sagen, dass ich mich doch ganz gut gehalten habe. Sieht man auf die Dinge, die andere bereits erreicht haben, könnte man schon neidisch werden. Im Endeffekt bin ich aber schon froh, wo ich grade im Leben stehe und vor allem, was meinen Weg mit Jesus betrifft.
Am nächsten Morgen versammelten wir uns alle vor dem Dekanat, um dann später geschlossen in die Kirche zu marschieren. Schon interessant, was das für ein bunter Haufen war und alle Anzug anhatten.
Als es dann zur Aufstellung kam, waren mein alter Klassenkamerad und Freund Hansi auf einmal in der ersten Reihe (nach den Pfarrern und Kirchenvorstand, die voraus gingen). Ich war obendrein sooo gespannt, wie denn nun die Kirch nach der Renovierung aussehen würde.
Auch wenn ich nicht mehr weiß, mit wem ich damals eingezogen bin. Ich kann mich noch gut erinnern, wie aufgeregt ich damals war. Würde ich alles richtig machen? Einen gewissen Respekt hatte man uns schon eingeimpft...
Meinen Konfirmationsspruch weiß ich heute noch: "Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus." Phil 4,7
Der Gottesdienst war wirklich ganz nett. Der Pfarrer, der uns damals konfirmiert hatte, war extra für dieses Event gekommen und hatte uns nochmal daran erinnert, was damals geschehen war und was es bedeutet hat.
Zu meiner großen Freude gab es wieder Abendmahl mit der gesungenen Liturgie. Da ich in der ersten Reihe saß, war es interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Leute zum Abendmahl gingen und Brot und Wein empfingen.
Leider war nicht viel Zeit, aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, die renovierte Kirche etwas unters Visier zu nehmen (so sah sie vorher aus). Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Die Kreuzgruppe im Altarraum, die mir persönlich sehr wichtig ist, ist geblieben. Auch das alte Kreuz, das aus der Kirche im großen Brand von Naila gerettet wurde (3. August 1862). Die Kirche ist viel heller und wärmer. Es gibt sogar eine Toilette, die aber leider nur über den Altarraum zugänglich war (wer geht schon mitten im Gottesdienst vor allen Leuten aufs Klo?). Das nächste Mal muss ich mir das noch genauer anschauen.
Nach dem Gottesdienst wurde das obligatorische Gruppenfoto gemacht. Damals waren wir da noch etwas disziplinierter. Bin mal gespannt, wie das Bild vom Fotografen wird, allzu professionell sah mir das nicht aus...
Im Anschluss gab es noch eine Urkunde und ich hab noch alte Freunde getroffen.
Das Bild im Anzug vor dem Rhododendron wie damals vor 25 Jahren.
Mittags haben wir dann zusammen lecker gegessen. Die Brüder mit ihren Familien kamen dazu und blieben bis zum Kaffee, den wir dann zum Glück draußen genießen konnten. Es regnete am ganzen Wochenende zum Glück nur selten und meistens schien doch die Sonne, wobei es nicht zu heiß war. Die ganze Zeit wurden wir vom fröhlichen Quacken der Frösche im Tal begleitet.
Abends gingen die andern dann nach Naila, um gemeinsam das erste Fußballspiel der Deutschen der WM anzuschauen. Ich blieb mit meiner Mutter jedoch zurück und machte den Abwasch. Wir hatten ein gutes Gespräch.
Nachdem Hans Bruno und Rosa am nächsten Tag gefahren waren, fuhr auch ich mit meinen Eltern nach Hause. Ich nahm den nächsten Zug, um wieder zurück nach München zu fahren. Ein sehr schönes Wochenende.
24 STUNDEN GEBET
Am 25. Juni kann den ganzen Tag im Stunden bzw. 2-Stunden-Takt in der HEILSE gebetet werden. Allein oder mit mehreren Leuten-kein Problem. Herzliche Einladung, eine ganz intensive Zeit mit Gott zu verbringen!
Ab 20.00 - 24.00 Uhr gibt es als Abschluß dieses Gebetstages einen speziellen Gebetsabend in unserem 614:Projekt.
Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie I
Mit großem Genuss aber auch Gewinn habe ich ein kleines Büchlein des Schweizer Theologen Karl Barth gelesen: Einführung in die evangelische Theologie. Barth ist für sein ausuferndes, breit angelegtes Lebenswerk bekannt. Einem Witz zufolge ließ Gott ihn deshalb so lange leben weil die Engel wissen wollten, was dieser Mann noch alles schreiben würde. Dabei war Barth aber nicht nur ein Theoretiker des Evangeliums sondern auch ein Praktiker, der in der späteren Zeit seines Lebens nur noch im Gefängnis predigte weil er das Evangelium für verschwendet hielt, wollte man es nur im Basler Münster predigen.
Das vorliegende Bändchen bricht zumindest mit Barths Tradition der Länge, es misst von Deckel zu Deckel nur 224 Seiten. Auf diesen Seiten stellt ein großer Theologe in siebzehn Vorlesungen die Grundzüge seines Denkens dar. Im Klappentext fasst er selbst Ausrichtung, Geschichte und Intention des Buches zusammen:
Mir war nach meinem Rücktritt vom akademischen Lehrdienst zugefallen, im Wintersemester 1961/62 als mein eigener und meines noch unbekannten Nachfolgers Stellvertreter noch einmal Seminar, Übungen und eine Vorlesung zu halten. Was in diesem kleinen Buch vorliegt, ist das Manuskript dieser Vorlesung. Hoffentlich beklagt sich nun niemand von denen, die die Bände der “Kirchlichen Dogmatik” zu dick finden, über die energische Kürze, in der ich mich hier äußere. Da ich nicht gut einstündig Dogmatik ankündigen konnte, wollte ich die Gelegenheit dieses Schwanengesangs ergreifen, mir selbst und den Zeitgenossen in Kürze darüber Rechenschaft, was ich auf diesem Feld der evangelischen Theologie fünf Jahre als Student, zwölf Jahre als Pfarrer und dann vierzig Jahre lang als Professor auf allerlei Wegen und Umwegen bis jetzt grundsätzlich erstrebt, gelernt und vertreten habe.
Interessant, dass offensichtlich auch ein Karl Barth manchmal unter den Neigungen seiner Leser gelitten zu haben scheint, denen er mal zu lang und mal zu kurz schrieb. So war das Leben wohl schon immer: Es ist schwer, es allen Recht zu machen. Ich selbst finde das Buch nicht zu kurz geraten, auch wenn natürlich manches nur eben angeschnitten wird, was man gerne ausführlicher gelesen hätte.
In den nächsten Posts zu Barths Büchlein werde ich immer wieder Gedanken herauspicken und – frei jeden Zusammenhanges – kommentiert vorstellen. Ich wende auf Barth dieselbe Methode an wie auf die Bibel und im Grunde jedes Buch: Ich lasse mich inspirieren und herausfordern. Es wird nicht aus jeder Vorlesung Gedanken geben, die ich herausgreife und das Ganze wird ohnehin nicht wirklich systematisch sein. Es geht ja auch in letzter Konsequenz nicht um Herrn Barth sondern um den Herrn Jesus. Alles was wir lesen, denken und tun muss ein Stein auf dem Weg zu ihm werden. So beende ich diese Einleitung mit den letzten Worten des Buches, einem liturgischen Lobpreis Gottes:
Gloria Patri et Filio et Spiritui sancto,
Sicut erat principio et (est) nunc et (erit) semper
et in saecula saeculorum!1
- Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
ABSCHIEDSGOTTESDIENST BARTHEL
Familie Barthel wird Chemnitz verlassen und wir wollen sie nicht einfach sang- und klanglos gehen lassen. Ab 15:00 Uhr seid ihr eingeladen zu Kaffee und Kuchen, um 16:00 Uhr gibt es einen Gottesdienst und danach noch Grillen und viel gemeinsame Zeit. Wer gern fürs Grillen noch Salate oder ähnliches beisteuern möchte, melde sich bitte bei Anett im Büro. Danke.
Gastbeitrag: Missionarin Cate braucht dringend Spender!
ich bin seit 2001 ausgesandet als missionarin unter randgruppen nach dland. anfangs habe ich hauptsaechlich vom ersparrtes und eine erbe gelebt, mit geringe spenden. nun sind meine eigene mittel alle, und das amt will sicher gehen, dass ich von spenden leben kann- ich hab ja kein recht auf sozial gelder und auch nicht auf einen teilzeit arbeitstelle. die entscheidung faellt noch im juni!
auf meine neue webseite steht mehr ueber mein vision, erfahrung, usw.. es ist zwar noch auf englisch, aber ich bin am uebersetzen dran. http://germanjungle.webs.com
konkret fuer karlsruhe hab ich den vision von einer "offene wohnzimmer"- so einen kreuz aus begegnungscafe, gemeindezentrum, und kunst gallery. ich finde in dieser stadt passiert viel in raeume, nicht so sehr auf der strasse wie in bremen. daher einen ort wo die leute zu uns reinkommen koennen. einen ort der WIEDERHERSTELLUNG. der vision ist etwas groesser und ich will dich damit nicht zu texten.. ich kann da ne stunde von reden, locker. irgendwie glaub ich, dass du es verstehst visionen haben die groesser sind als der mensch alleine schaffen kann!
gruesse und segen dir
cate"
Mehr Informationen bekommt ihr auf dem Blog von Cate http://germanjungle.webs.com
Bitte überlegt Euch doch, ob ihr für Cate nicht noch ein weiteres Jahr in Deutschland möglich machen könnt. Wenn ihr Fragen an sie habt, kontaktiert Cate über ihren Blog oder hier, über die Kommentarfunktion.
Sprüche XXXVIII: Sprüche 7,6-7
6 Durch das Fenster meines Hauses,
durch mein Gitter schaute ich hinaus.
7 Da sah ich bei den Einfältigen,
bemerkte ich unter den Söhnen
einen jungen Mann,
dem fehlte der Verstand. (Sprüche 7,6-7 nach der Zürcher)
Natürlich geht es in diesen Versen um den dummen Mann, der Ehebruch begeht. Mich hat allerdings ein Nebenaspekt angesprochen, der in dem Bild herauskommt, das diese Worte malen: Der Weise ist zuhause und beobachtet die Welt durch das Gitter (Glasfenster gab es nicht, Fenster wurden vergittert).
Mir kommt es so vor, als säßen die Menschen, die am dringendsten in der Welt gebraucht werden, oft in ihrem Refugium und beobachteten die Welt durch Glas. Es liegt in der menschlichen Natur, sich mit seinesgleichen zurück zu ziehen. Aber genau dieses Recht hat ein „Weiser“ nicht mehr. Wer etwas von Gott verstanden hat, steht bei der Welt in der Schuld sein Wissen zu teilen. Weisheit darf nicht von der Torheit isolieren sondern muss in der Torheit ihren Auftrag entdecken.
Gott gibt uns Offenbarungen damit wir anderen als Lehrer und Propheten dienen können.
[systematisch durch die Bibel]
social Networks:Alltag eines Sprachschülers /daily grind of a language learner
…wir sind wie immer am lernen, was sonst.
Aber anstatt über den causativ-passiv und für westliche Hirne komisch erscheinende Satzstrukturen zu schreiben und rum zu heulen, schreib ich doch lieber ein paar Zeilen zu den letzten Wochen, was außer lernen so gelaufen ist.
Pünktlich zu unserem zwei Jährigen in Japan sein hatten wir nämlich die Gelegenheit über diese Zeit zu reflektieren. Einerseits Job bedingt, da wir nach 2 Jahren ein Auswertungsgespräch mit unseren „Chefs“ hatten und zur Vorbereitung vom Treffen haben wir uns durch 4 Seiten echt gute Fragen gearbeitet, die uns dabei geholfen haben die Zeit hier zu reflektieren. Ja, was kam dabei raus… .
Die Erkenntnisse haben wir gleich gut verwertet und an der OMF-Sprachschul-“Konferenz“ weiter gegeben. Es ging vor allem darum wie man mit den Herausforderungen die sich einem hier stellen so umgeht. Nora hat anhand von vier Bibelstellen, die ihr über die zwei Jahre immer wieder wichtig geworden sind und bei allem Chaos durch geholfen haben einfach davon erzählt, wie es eine emotionale Achterbahn Fahrt war, die uns auch manchmal Kräfte mäßig an unsere Grenzen gebracht hat. Aber das gerade da wo wir dann endlich mal merken, dass wir nicht Gott sind und Gott Gott sein lassen er sich uns zeigt und auf ihn verlass ist. Es war echt cool, da viele der Zuhörer davon ermutigt wurden und es uns selbst auch mal wieder neu daran erinnert hat, dass wir Gott vertrauen können. Da es zu viel wäre einzeln noch mal auf die Bibelstellen einzugehen, kannst du sie dir einfach selbst noch mal durchlesen und dir Gedanken dazu machen. Hier Verse zum selber nachlesen:
Psalm 121,1+2; Klagelieder 3, 19-25; Epheser 2, 8-10 und Psalm 1, 2+3
Ich war nach Nora an der Reihe und hab von einem Buch zum Thema Stress, von Lee Hotchkiss, eine Grafik genommen und sie mit Geschichten aus unsern ersten zwei Jahren etwas auf gepeppt und erläutert. Dann anhand von „Sprüche 4,23″ gezeigt wie man diesen Teufelskreis (siehe Grafik) nur damit unterbrechen kann, dass man auf sein Herz aufpasst, Punkt zwei, (wussten sie schon vor 2000 Jahren ohne Stress-Forscher) und seine Emotionen reflektiert. Ohne hier noch mal alles zu erzählen nur ein Punkt: Es ist echt eine Hilfe die Psalm Schreiber zum Vorbild zu haben, die ohne Blatt vor den Mund zu nehmen alle ihre Gefühle, seien sie auch noch so krass, sie ohne religiöse Schönfärberei, bei Gott abgeladen haben.
Zum Abschluss hab ich auch noch etwas darüber gesagt, das es eben grundlegend ist, dass sich mein Selbstwert nicht aus dem definiert, was ich leiste, darstelle oder welche Anerkennung ich bekomme, sondern einzig und allein darüber, wer ich in Christus bin – ein über alles erdenkliche geliebtes Kind Gottes, dem Herrscher des Universums – Jihaaaa.
English
… business as usual - we are studying.
Instead of writing about the causative-passive and wine about other for Western minds seemingly odd things, would rather write a few lines about what happened the last few weeks.
Just in time for our two years being in Japan anniversary, we had the opportunity to reflect on our time here. For OMF we had the so called „two yearly review“ and as a preparation for the meeting with our „bosses“, we answered four pages of really good questions – what helped us big time to reflect on my time here. Yes, now what did we find out … .
The revelations and insights we had came just with the right timing, so we could share them at the OMF-Japan-Languageschool „conference“. It was mainly about how to deal with the challenges which you have to face coming here. Nora shared from four bible passages which became precious to her during this time and how they helped her with all the chaos. It was quite an emotional roller coaster ride that sometimes brought us to our limits, but sometimes we have to get there to realize once more that we are not God and that God is indeed God and that he is always in control. It was really cool, because many of the fellow students were encouraged and touched by it. For ourselves it is also good from time to time to be reminded of the simple truth that we can trust in God. It would be a bit too much to share everything what she said, but it´s worth to read the scripture by yourself and to take some time to think about it:
Psalm 121 1 +2; Lamentations 3 19-25; Ephesians 2 8-10 and Psalm 1 2 +3
After Nora had shared her thoughts it was my turn. From a book on dealing with Stress, by Lee Hotchkiss, I took a diagram and told a stories from our our first two years her to illustrate it. Then using „Proverbs 4:23″ I tried to show how this vicious circle (see chart) could only be broken if one takes care of his heart – e.g. emotions , see point two. (they knew that already 2000 years ago without any insight from stress-research). Without going into detail just one point: I thing it really helps, to have the psalmists as a role model. They were quite straight forward with their feelings, did not use any religious embellishment, did not try to swallow it up and just gave every thing honestly to God, sometimes quite bluntly.
Finally, I’m said a bit about how crucial it is that you get your self worth not from the things you do, or the praise you get, but that it it´s finally and only one thing - who you are in Christ, an unimaginable supremly beloved child of God, the ruler of the universe – Jihaaaa and Amen.
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