Personal
Mutterwitz
Bei meinen Eltern liegt ein Hundert-Euro-Schein rum.
Weil ich die Gelegenheit selten habe, betrachte ich ihn genauer.
Jeder Euroschein steht für eine Epoche, dargestellt in einem Bauwerk. Hier scheint es der Klassizismus zu sein... oder die Antike? Na ja, jedenfalls ist ein Tor drauf.
Ein Tor mit zwei Pfeilerfiguren.
Die nicht viel anhaben.
Ich, beim Betrachten: Krass, da sind ja nackichte Männer drauf!
Meine Mutter: Kind, leg das weg und guck nicht mehr hin.
Ich: na, die haben schon was an, so Tücher. Also sind sie halbnackt, beide.
Meine Mutter: Aha, ham wirs ja. Zwei Halbe sind ein Ganzer.
Weil ich die Gelegenheit selten habe, betrachte ich ihn genauer.
Jeder Euroschein steht für eine Epoche, dargestellt in einem Bauwerk. Hier scheint es der Klassizismus zu sein... oder die Antike? Na ja, jedenfalls ist ein Tor drauf.
Ein Tor mit zwei Pfeilerfiguren.
Die nicht viel anhaben.
Ich, beim Betrachten: Krass, da sind ja nackichte Männer drauf!
Meine Mutter: Kind, leg das weg und guck nicht mehr hin.
Ich: na, die haben schon was an, so Tücher. Also sind sie halbnackt, beide.
Meine Mutter: Aha, ham wirs ja. Zwei Halbe sind ein Ganzer.
Kongopost 48
Richard Iyema, der Feldwebel der Armen, schreibt:
An meine Freunde in Europa, wo es kalt ist.
Ich grüße euch und hoffe, dass es euch gut geht. Mir und unserer ganzen Sippe geht es so gut, dass wir uns darüber freuen.
Wir haben doch fast immer Grund Gott zu danken und uns über ihn zu freuen. Paulus hat den Philippern im Namen Gottes den Befehl gegeben, dass sie sich sofort, überall und immer freuen sollen.
Wir haben hier jetzt eine Zeit der extremen Hitze. Aber ich freue mich, denn das ist besser als so schreckliche Kälte wie bei euch. An Kälte können Leute sogar sterben.
Ich bin auch froh, dass Gott mir meine Aufgabe, Armen zu helfen, selber gegeben hat. Ich merke das so: Manchmal bin ich ganz müde und die Leute haben mich genervt. Wenn ich dann nach Hause komme, will ich mich hinlegen und nichts mehr hören und sehen. Wenn ich dann aber die Stimme eines Bedürftigen oder einer Alten draußen höre, habe ich keine Ruhe mehr, bis ich wieder draußen bin und mir Klagen und Vorwürfe anhöre.
Dann freue ich mich, denn ich weiß inzwischen, dass das Gottes Stimme in mir ist, die mir keine Ruhe lässt, wenn jemand jammert. Gottes Stimme zu hören, ist wunderbar.
In diesen Tagen ist Noël, ein Waisenmädchen, 600 km zu Fuß aus Dzolu bis hierher gekommen. Die Eltern waren im Krieg aus Ruanda flüchtet und bis Dzolu gekommen, wo sie starben. Das Kind war noch klein und Christenmenschen nahmen es auf. Jetzt ist Noël fast 16 Jahre alt, aber sie bekommt epileptische Anfälle und tobt dann wild herum. Hier sagt man meistens, dass ein böser Geist in sie gefahren sei. Darum ist sie aus Dzolu geflüchtet, und wir bekamen hier ein Problem.
Ich habe aber auch schon wieder Freude, denn in unserer Kirchengemeinde ist jetzt eine Familie bereit, das Kind mit samt seiner schlimmen Krankheit aufzunehmen. Da ist auch Gottes Stimme, über die ich mich freue.
Kommenden Sonntag soll ich im Gefängnis der Polizei predigen. Ich darf da keine Fotos machen, und ich will nur ganz freundlich zu ihnen sprechen und versuchen, ihre Herzen zu gewinnen. Danach können wir sehen, ob da eine kleine Freundschaft mit Gott entsteht. Mein Thema wird sein: Gott kennt dich, er kennt mich, er kennt uns übrigens alle.
Ich war ja schon mal beim Militär im Gottesdienst, da hat ein fremder Pastor vor einer großen Menge Soldaten gepredigt, die gerade aus Kämpfen dahin gekommen waren und auch nicht besonders gläubig waren. Der Pastor predigte: „Seid bereit, denn Jesus kommt plötzlich, wie ein Dieb in der Nacht.“ Aber da standen einige wütend auf und schrieen: „Wir haben keine Angst vor deinem Jesus. Wir haben Gewehre. Wenn der wie ein Dieb kommt, knallen wir ihn ab, und er ist tot!“
Ich habe immer Angst beim Militär zu predigen, aber Gott ist trotzdem bei mir.
Betet doch mal für mich.
Es soll euch gut gehen, Ich euer Bruder Richard Iyema.
An meine Freunde in Europa, wo es kalt ist.
Ich grüße euch und hoffe, dass es euch gut geht. Mir und unserer ganzen Sippe geht es so gut, dass wir uns darüber freuen.
Wir haben doch fast immer Grund Gott zu danken und uns über ihn zu freuen. Paulus hat den Philippern im Namen Gottes den Befehl gegeben, dass sie sich sofort, überall und immer freuen sollen.
Wir haben hier jetzt eine Zeit der extremen Hitze. Aber ich freue mich, denn das ist besser als so schreckliche Kälte wie bei euch. An Kälte können Leute sogar sterben.
Ich bin auch froh, dass Gott mir meine Aufgabe, Armen zu helfen, selber gegeben hat. Ich merke das so: Manchmal bin ich ganz müde und die Leute haben mich genervt. Wenn ich dann nach Hause komme, will ich mich hinlegen und nichts mehr hören und sehen. Wenn ich dann aber die Stimme eines Bedürftigen oder einer Alten draußen höre, habe ich keine Ruhe mehr, bis ich wieder draußen bin und mir Klagen und Vorwürfe anhöre.
Dann freue ich mich, denn ich weiß inzwischen, dass das Gottes Stimme in mir ist, die mir keine Ruhe lässt, wenn jemand jammert. Gottes Stimme zu hören, ist wunderbar.
In diesen Tagen ist Noël, ein Waisenmädchen, 600 km zu Fuß aus Dzolu bis hierher gekommen. Die Eltern waren im Krieg aus Ruanda flüchtet und bis Dzolu gekommen, wo sie starben. Das Kind war noch klein und Christenmenschen nahmen es auf. Jetzt ist Noël fast 16 Jahre alt, aber sie bekommt epileptische Anfälle und tobt dann wild herum. Hier sagt man meistens, dass ein böser Geist in sie gefahren sei. Darum ist sie aus Dzolu geflüchtet, und wir bekamen hier ein Problem.
Ich habe aber auch schon wieder Freude, denn in unserer Kirchengemeinde ist jetzt eine Familie bereit, das Kind mit samt seiner schlimmen Krankheit aufzunehmen. Da ist auch Gottes Stimme, über die ich mich freue.
Kommenden Sonntag soll ich im Gefängnis der Polizei predigen. Ich darf da keine Fotos machen, und ich will nur ganz freundlich zu ihnen sprechen und versuchen, ihre Herzen zu gewinnen. Danach können wir sehen, ob da eine kleine Freundschaft mit Gott entsteht. Mein Thema wird sein: Gott kennt dich, er kennt mich, er kennt uns übrigens alle.
Ich war ja schon mal beim Militär im Gottesdienst, da hat ein fremder Pastor vor einer großen Menge Soldaten gepredigt, die gerade aus Kämpfen dahin gekommen waren und auch nicht besonders gläubig waren. Der Pastor predigte: „Seid bereit, denn Jesus kommt plötzlich, wie ein Dieb in der Nacht.“ Aber da standen einige wütend auf und schrieen: „Wir haben keine Angst vor deinem Jesus. Wir haben Gewehre. Wenn der wie ein Dieb kommt, knallen wir ihn ab, und er ist tot!“
Ich habe immer Angst beim Militär zu predigen, aber Gott ist trotzdem bei mir.
Betet doch mal für mich.
Es soll euch gut gehen, Ich euer Bruder Richard Iyema.
Videos: Auslegung der “Prophetie für Deutschland” – 21.1.2012
Ich habe ja vor einiger Zeit einiges zu einer ”Prophetie für Deutschland” von Stefan Driess gepostet. Jetzt hat Stefan vor kurzem auf dem offenen Abend der prophetischen Schule in Landshut am 21. Januar 2012 einiges darüber gesagt. Er hat die Prophetie erklärt, ausgeführt wie wir damit umgehen können und noch einige neue Prophetien gehabt. [...]
nur für Etymologie-Freunde interessant
Erster Ausgangspunkt der sprachenübergreifenden Überlegung ist das Wort "kvinna", das ist schwedisch und heißt "weiblich". Es gibt keinen besonderen Grund, warum ich das weiß.
Zweiter Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass es in den germanischen Sprachen ein gemeinsames Wort für König gibt, aber zwei für Königin.
Die einen haben eine weibliche Form des Wortes König - "kuningatar" (Finnland), "koningin" (Niederlande), "kuninganna" (Estland) und die anderen sagen "drottning" (Schweden, Island) oder "dronning" (Norwegen, Dänemark).
Der König heißt überall ziemlich ähnlich. Kuningas, King, Koning, Konungur, Konge, Kung, usw. Der germanische Wortstamm dazu ist kuninga.
Wenn man nun beim Schwedischen bleibt und das Wort "drottning" etwas weiter fasst, kommt man auf "adel kvinna", die Edelfrau.
Und da setzt nun der große Zug der Wikinger auf Britannien ein.
Die Wikinger haben nicht nur gemordet und geplündert, sondern auch ihre Kultur und Sprache mitgebracht.
Sie haben dafür gesorgt, dass die Briten als einziges Volk im germanischen Sprachraum ein völlig anderes Wort für ihre Königin haben.
Neben ihrem "king" haben sie eine "queen". Kwien. Kvinna.
Letztlich ist fast jedes englische Wort irgendwo entlehnt.
Diskutier das mal in deinem nächsten Meeting. Bei einem Glas Met.
Quellen:
mein Gehirnskasten - Hort und Quell der meisten meiner Überlegungen
die vielen Übersetzungen steuerte mein Spezi Guhgel-Transläät bei,
den germanischen Wortstamm der Duden
und alles übrige setzte sich in mehreren Tagen in besagtem Gehirnskasten zusammen.
Zweiter Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass es in den germanischen Sprachen ein gemeinsames Wort für König gibt, aber zwei für Königin.
Die einen haben eine weibliche Form des Wortes König - "kuningatar" (Finnland), "koningin" (Niederlande), "kuninganna" (Estland) und die anderen sagen "drottning" (Schweden, Island) oder "dronning" (Norwegen, Dänemark).
Der König heißt überall ziemlich ähnlich. Kuningas, King, Koning, Konungur, Konge, Kung, usw. Der germanische Wortstamm dazu ist kuninga.
Wenn man nun beim Schwedischen bleibt und das Wort "drottning" etwas weiter fasst, kommt man auf "adel kvinna", die Edelfrau.
Und da setzt nun der große Zug der Wikinger auf Britannien ein.
Die Wikinger haben nicht nur gemordet und geplündert, sondern auch ihre Kultur und Sprache mitgebracht.
Sie haben dafür gesorgt, dass die Briten als einziges Volk im germanischen Sprachraum ein völlig anderes Wort für ihre Königin haben.
Neben ihrem "king" haben sie eine "queen". Kwien. Kvinna.
Letztlich ist fast jedes englische Wort irgendwo entlehnt.
Diskutier das mal in deinem nächsten Meeting. Bei einem Glas Met.
Quellen:
mein Gehirnskasten - Hort und Quell der meisten meiner Überlegungen
die vielen Übersetzungen steuerte mein Spezi Guhgel-Transläät bei,
den germanischen Wortstamm der Duden
und alles übrige setzte sich in mehreren Tagen in besagtem Gehirnskasten zusammen.
die Gräfin Gabi
Seit ich mit der Möhrendiät fertig bin, habe ich ein anderes Gemüse zur "Immer-überall-Rohkost" erhoben.
Kohlrabi.
Seidem denke ich über Gräfin Gabi nach.
Du weißt schon - die von der EAV.
Das dürfte die weltweit einzige Erwähnung des Kohlrabis im Pop-Liedgut sein.
Kohlrabi.
Seidem denke ich über Gräfin Gabi nach.
Du weißt schon - die von der EAV.
Das dürfte die weltweit einzige Erwähnung des Kohlrabis im Pop-Liedgut sein.
harte, wahre Worte zum Sonntag
Ich habe einen Tischkalender zu Weihnachten bekommen, für jeden Tag gibt es etwas zu lesen: eine Weisheit und einen Bibelvers.
Weil ich nicht jeden Tag umblättere (gerade an Wochenenden häufiger nicht) und zu Jahresanfang auch nicht zuhause war, bin ich in Rückstand geraten, bei mir ist im Moment der 27. Januar.
Ich habe keine Ahnung, wie das geht, aber der Kalender hat jeden Tag die richtige Botschaft für mich.
Heute:
Irgendwann einmal müssen wir damit aufhören, verbittert und nachtragend zu sein und uns selbst zu bemitleiden. Es muss der Zeitpunkt kommen, an dem wir aufhören, in der Vergangenheit zu leben und nach dem Warum zu fragen. Stattdessen sollten wir verstehen lernen, wie Gott unsere Lebensnarben in bunte Lebensfarben verwandelt.
Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück!Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das denn nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen und lasse dort Ströme fließen...Jesaja 43,18+19 Das blaue ist ja übrigens die offizielle Jahreslosung von 2007 gewesen, und meine persönliche Jahreslosung für 2012 ist es auch.
Nein, ich habe das Neue bisher nicht bemerkt, bzw. nur an weitsichtigen Tagen einen Funken erkannt.
Aber ich will mich aufrappeln und nach vorne schauen.
Weil ich nicht jeden Tag umblättere (gerade an Wochenenden häufiger nicht) und zu Jahresanfang auch nicht zuhause war, bin ich in Rückstand geraten, bei mir ist im Moment der 27. Januar.
Ich habe keine Ahnung, wie das geht, aber der Kalender hat jeden Tag die richtige Botschaft für mich.
Heute:
Irgendwann einmal müssen wir damit aufhören, verbittert und nachtragend zu sein und uns selbst zu bemitleiden. Es muss der Zeitpunkt kommen, an dem wir aufhören, in der Vergangenheit zu leben und nach dem Warum zu fragen. Stattdessen sollten wir verstehen lernen, wie Gott unsere Lebensnarben in bunte Lebensfarben verwandelt.
Daran denkt ihr, daran klammert ihr euch. Aber blickt doch nicht immer zurück!Ich schaffe jetzt etwas Neues! Es kündigt sich schon an, merkt ihr das denn nicht? Ich werde eine Straße durch die Wüste legen und lasse dort Ströme fließen...Jesaja 43,18+19 Das blaue ist ja übrigens die offizielle Jahreslosung von 2007 gewesen, und meine persönliche Jahreslosung für 2012 ist es auch.
Nein, ich habe das Neue bisher nicht bemerkt, bzw. nur an weitsichtigen Tagen einen Funken erkannt.
Aber ich will mich aufrappeln und nach vorne schauen.
Traue keinem Gärtner!
Oft genug in der Geschichte der Kriminalgeschichten ist der Mörder der Gärtner gewesen - allemal ein ziemlich zwielichtiger Geselle.
Warum sollte Frau Vorgarten diesbezüglich anders drauf sein?
Fakt ist, dass Zaunpfähle 3 nicht die letzte Zaunpfahlgeschichte gewesen ist. Trotz Ankündigung.
Die wirklich allerallerletzte Zaunpfahlgeschichte kommt nämlich hier.
Warum sollte Frau Vorgarten diesbezüglich anders drauf sein?
Fakt ist, dass Zaunpfähle 3 nicht die letzte Zaunpfahlgeschichte gewesen ist. Trotz Ankündigung.
Die wirklich allerallerletzte Zaunpfahlgeschichte kommt nämlich hier.
wäre es langweilig für dich ...
... wenn ich erwähnen würde, dass mein Badezimmerfenster schon wieder zugefroren ist?
Möglichkeit A: es ist langweilig.
Möglichkeit B: es ist vielleicht langweilig, aber du willst trotzdem wissen, was mir zu diesem Thema einfällt.
Schlussfolgerung Möglichkeit A: Lies bitte nicht weiter.
Schlussfolgerung Möglichkeit B: Lies bitte weiter.
(Lesetrenner)
Also, es ist zugefroren. Im vierten Winter in Folge.
Und dank der vorherrschenden frostigen Werte ist es nicht nur mit Innenrahmen (das eigentlich bewegliche Teil) an Außenrahmen (das Teil, was am Haus fest ist) festgefroren, sondern es bilden sich in den beiden unteren Ecken bereits erste zierliche Eiszapfen.
Also, innen.
Meine Wohnung erwärmte sich heute nach Feierabend nur sehr zögerlich auf Werte über 15°C.
Und das alles nur, weil ich so ein grüngestrichener Öko bin und mein umweltbewusstes Gewissen es mir VERBIETET, in Abwesenheit die Heizung laufen zu lassen.
Ich werde es jetzt strapazieren und mit Heizstufe 2 anfangen.
Denn das Weltverbessern hat Grenzen.
Diese Grenze - ich nenne sie "die grüne Grenze" - windet sich gerade zwischen mir und den Topfpflanzen in meiner Küche entlang. Ihnen ist zu kalt. Sie werfen die Blätter von sich.
Ich hätte ihnen vielleicht was stricken sollen...
geknipst am 28.03.2011 um 12:03 (es war nicht annähernd so kalt wie jetzt)Zum Wetter.
Möglichkeit A: es ist langweilig.
Möglichkeit B: es ist vielleicht langweilig, aber du willst trotzdem wissen, was mir zu diesem Thema einfällt.
Schlussfolgerung Möglichkeit A: Lies bitte nicht weiter.
Schlussfolgerung Möglichkeit B: Lies bitte weiter.
(Lesetrenner)
Also, es ist zugefroren. Im vierten Winter in Folge.
Und dank der vorherrschenden frostigen Werte ist es nicht nur mit Innenrahmen (das eigentlich bewegliche Teil) an Außenrahmen (das Teil, was am Haus fest ist) festgefroren, sondern es bilden sich in den beiden unteren Ecken bereits erste zierliche Eiszapfen.
Also, innen.
Meine Wohnung erwärmte sich heute nach Feierabend nur sehr zögerlich auf Werte über 15°C.
Und das alles nur, weil ich so ein grüngestrichener Öko bin und mein umweltbewusstes Gewissen es mir VERBIETET, in Abwesenheit die Heizung laufen zu lassen.
Ich werde es jetzt strapazieren und mit Heizstufe 2 anfangen.
Denn das Weltverbessern hat Grenzen.
Diese Grenze - ich nenne sie "die grüne Grenze" - windet sich gerade zwischen mir und den Topfpflanzen in meiner Küche entlang. Ihnen ist zu kalt. Sie werfen die Blätter von sich.
Ich hätte ihnen vielleicht was stricken sollen...
geknipst am 28.03.2011 um 12:03 (es war nicht annähernd so kalt wie jetzt)Zum Wetter.
Video: Prophetie für die Jesus Freaks (21.1.2012) // Update
Ich nehme ja grade an einer prophetischen Schule mit Stefan Driess teil, die einmal im Monat an einem Samstag in Landshut stattfindet. Vor einiger Zeit hatte ich ein Video einer Prophetie von Stefan für Deutschland gepostet, in dem von einem Stern die Rede war. Am offenen Abend dieser prophetischen Schule ist Stefan sehr ausführlich auf [...]
Antwort zur Vortagsfrage
ach, das ist doch pipieinfach.
Das Gegenteil von einer Scheinzypresse ist natürlich eine Münzzypresse.
Zur außerordentlichen Tragweite dieser philosophisch-botanischen Erörterung passt auch das nachfolgende Foto, das nicht im aktuellen Winter geknipst wurde.
09.01.2010 um 14:06So oder so, Audi gratuliert jedenfalls.
Das Gegenteil von einer Scheinzypresse ist natürlich eine Münzzypresse.
Zur außerordentlichen Tragweite dieser philosophisch-botanischen Erörterung passt auch das nachfolgende Foto, das nicht im aktuellen Winter geknipst wurde.
09.01.2010 um 14:06So oder so, Audi gratuliert jedenfalls.
Zaunpfähle 3
Hübsch ordentlich, ne?
immer noch 21.04.2011, 10:17Ich wollte die Spitzen übrigens bunt anmalen, damit es aussieht wie ein Haufen riesiger Buntstifte, aber ich bekam keine Farben.
(Das wars jetzt auch von mir zum Thema Zaunpfähle. Aller guten Dinge sind drei, sagt man, aber ob so ein Zaunpfahl ein gutes Ding ist, hängt sehr davon ab, was man damit tut.)
immer noch 21.04.2011, 10:17Ich wollte die Spitzen übrigens bunt anmalen, damit es aussieht wie ein Haufen riesiger Buntstifte, aber ich bekam keine Farben.
(Das wars jetzt auch von mir zum Thema Zaunpfähle. Aller guten Dinge sind drei, sagt man, aber ob so ein Zaunpfahl ein gutes Ding ist, hängt sehr davon ab, was man damit tut.)
im grünen Bereich
in dieser Wiese saß ich (erzählte ich nicht schon mal davon...?) und hörte dem Kuckuck zu.
Der Kuckuck ist hier nicht heimisch. Ich weiß nicht mal, ob er es je war.
Von dort abgesehen habe ich ihn bisher nur in den Weinbergen gehört.
08.05.2011 um 11:55
Ein Sonntag.
Fünf Minuten später flog entferntes Glockengeläut durch das weite nordhessische Tal.
_____________________________
Das aktuelle Titelbildentstand natürlich am selben Fleck, ich musste nicht mal aufstehen.
Der Kuckuck ist hier nicht heimisch. Ich weiß nicht mal, ob er es je war.
Von dort abgesehen habe ich ihn bisher nur in den Weinbergen gehört.
08.05.2011 um 11:55
Ein Sonntag.
Fünf Minuten später flog entferntes Glockengeläut durch das weite nordhessische Tal.
_____________________________
Das aktuelle Titelbildentstand natürlich am selben Fleck, ich musste nicht mal aufstehen.
Alles in Ordnung
hast du mir was mitgebracht?
na klar. Ein schrumpeliges Äpfelchen war im Komposteimer und ein Haufen Möhrenschalen.
Heute war ich endlich noch mal im Garten.
Und schau dir die Fortschritte der Zwiebelblüher an!
fünfter Januar
achtundzwanzigster Januar
...na ja gut, auf den Fotos kann man nicht viel erkennen... aber es geht wirklich vorwärts.
Hier noch ein Blick in die Zwiebelrakete:
hinten links steht das Schneeglöckchen, das ich neulich lose und schon austreibend im Häckselbottich auf der Terrasse fand. Ich habs eingepflanzt und so ist es nun das einzige Schneeglöckchen in der ganzen Zwiebelrakete.
Heute war ich endlich noch mal im Garten.
Und schau dir die Fortschritte der Zwiebelblüher an!
fünfter Januar
achtundzwanzigster Januar
...na ja gut, auf den Fotos kann man nicht viel erkennen... aber es geht wirklich vorwärts.
Hier noch ein Blick in die Zwiebelrakete:
hinten links steht das Schneeglöckchen, das ich neulich lose und schon austreibend im Häckselbottich auf der Terrasse fand. Ich habs eingepflanzt und so ist es nun das einzige Schneeglöckchen in der ganzen Zwiebelrakete.
Martin's Predigt Roulette, probier 's mal aus!
Ich spiele jetzt seid einigen Wochen regelmäßig mit dem Heiligen Geist "Predigt Roulette" und hab dabei voll gute Erfahrungen gemacht.
Was Du dafür brauchst: Internet, Soundkarte oder internetfähiges Handy mit Kopfhörer.
Als erstes machst Du die Hardware klar und dann betest du ungefähr so: "Jesus, bitte führe mich jetzt zu der Predigt, die ich gerade hören soll!"
Dann warte eine Weile ab, was dir für Namen oder Gedanken kommen. Bei mir kam zum Beispiel als erstes der Name "Arne". Ich dachte auch zuerst "Huch, Arne?". Dann besuchst Du Deinen alten Freund Mr. Google und gibts ins Suchfeld ein "Predigt mp3 Arne". Die erste Predigt, die dann erscheint ist Dein "Hit", den Du dann hören kannst.
Es könnte auch sein, dass Dir zum Beispiel das Wort "Heilung", oder auch nur "Auto" in Gedanken kommt. Dann gibst Du in der selben Reihenfolge diese Worte bei Google ein.
Achtung: Manchmal erscheinen Seiten, auf denen viele Predigten gesammelt sind. Dann musst Du in das Suchfenster vom Browser noch mal Dein Stichwort eingeben. Falls es immer noch keinen Treffer gibt, nimmst Du einfach die zweite Seite, die Google rausgeschmissen hat.
Ich spiele "Predigt-Roulette" jetzt schon einige Wochen, meistens beim Spaziergang mit Kinderwagen, wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin. Und ich hab total geile Erfahrungen damit gemacht! Man erweitert seinen Horizont, weil viele unterschiedliche Gemeinden ihre Predigten mittlerweile ins Netz stellen. Von FeG über Katholiken bis hin zu Megacharismat, könnte alles dabei sein. Sehr oft waren die Themen genau das, was ich gerade hören musste.
Viel Spaß und berichtet mal in den Kommentaren was ihr erlebt (oder nicht erlebt) habt!
halblegale Stauverhinderungsmaßnahme
Ursprüngliche Titelidee:
Warum man nur unter bestimmten Bedingungen auf deutschen Autobahnen Polizeifahrzeuge rechts überholen sollte.Aber das ist natürlich mal wieder viel zu lang.
Nach Anregung von Frau Wupperwasser nun die Geschichte von mir, der A59, der Polizei und dem Fahrzeug, das ich vor dem Juppimobil hatte.
Das Fahrzeug war ein Ford Fiesta, silbergrau, damals 11 Jahre alt. Zwei Jahre und etliche Abschlepp- und andere Dienstleistungen später schied uns die durchgeschmorte Zylinderkopfdichtung und mir hats auch sonst gereicht mit der Karre.
Als wir noch besser miteinander zurecht kamen, kamen wir eines Tages auf der A59 entlang und die Autobahn war kurz vor unserem Eintreffen noch gesperrt gewesen; der Unfall war schon weggeräumt und der Stau fing an sich aufzulösen.
Aber nur gaaanz langsam.
Auf der linken Spur trödelte nämlich ein Polizeifahrzeug rum, und die beiden darin enthaltenen Beamten machten bestimmt auch gerade empirische Untersuchungen, zum Beispiel über die Korrelationen von Fahrzeugtyp und Obrigkeitshörigkeit der Fahrer.
Oder so.
Ich fuhr heran und wunderte mich über das sehr geringe Tempo und als ich mich auf der rechten Spur nah genug herangeschlichen hatte, sah ich die Verursacher der gemächlichen Fortbewegung. Ich hatte es ein klein bisschen eiliger und überholte also ganz rechts und mit ungefähr 85,5 km/h das Polizeifahrzeug, das ungefähr 80 km/h fuhr.
Die werten Empirieforscher freuten sich darüber! Sie lachten und winkten.
Ich lachte und winkte zurück und fuhr meiner Wege.
Wer sich danach meinem Beispiel angeschlossen hat oder ob die beiden Uniformierten ihre Versuchsreihe fortgesetzt haben, weiß ich nicht mehr, darauf hab ich auch nicht geachtet.
So kam das.
Ziemlich unspektakulös.
...ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich das Silbergrau meines Fahrzeugs ein bisschen aufgelockert hatte.... jedes zweite Blechteil war grün, wie das Fotovomfoto hier beweist.
----------------------------------
_______________________________________________
...und wenn wir gerade dabei sind, will ich auch noch mein erstes Auto vorstellen.
Corsa A mit Stufenheck. Rot. Baujahr ungefähr 1984.
Als ich es bekam, hieß es nach seinem Vorbesitzer "Erich", und ich möchte betonen, dass nicht ich damit angefangen habe, das Auto so zu nennen.
Mit dem Erich habe ich meine ersten Fahrversuche im eigenen Fahrzeug unternommen, und es waren reichlich Beulen, Tür-aufbrechen-weil-Schlüssel-eingesperrt und so weiter zu vermelden.
Halt so Sachen, die man mal durch haben muss, um gewisse Fehler nicht wieder zu tun.
Und:
Tempoversuche auf Autobahnen.
Ich glaube, das schnellste waren 160 km/h.
Für so einen Ren(n)tner beachtlich! Aber vielleicht war auch das Beachtlichste an diesem Experiment die Tachodifferenz, das kann man heute nicht mehr nachprüfen.
Die Autobahn, ich erinnere mich genau, war dreispurig (demnach kann es schon mal nicht die A59 gewesen sein) und ziemlich leer in diesem Moment, denn sonst hätte ich mich nicht darauf eingelassen. Damals, 1999, hatte ich noch mehr Respekt vor der linken Spur als heute.
Zusammenfassung nach drei Fahrzeugen, einer immer gleichbleibenden PS-Zahl und einem sich m.E. kaum verändernden rasant-defensiven Fahrstil:
Der Erich war ein ganzer Kerl, so automäßig gesehen. In dem halben Jahr, das wir miteinander hatten, hat er mir das wichtigste am Autobahnfahren beigebracht. Wenn du einen wirkungsvoll abschütteln willst, fahr langsamer als der. Ansonsten und immer: schneller.
Der Fiesta war eine Flitzpiepe. Zweimal bin ich damit im Graben gelandet - übrigens keinmal bei Schnee, einmal hab ich mich übel festgefahren.
Das Juppimobil (Betty - Black Betty, so der korrekte Name) fährt in Erichs Spuren und das tut es hoffentlich noch mindestens drei Jahre. Nächsten Monat wird es zwölf.
Warum man nur unter bestimmten Bedingungen auf deutschen Autobahnen Polizeifahrzeuge rechts überholen sollte.Aber das ist natürlich mal wieder viel zu lang.
Nach Anregung von Frau Wupperwasser nun die Geschichte von mir, der A59, der Polizei und dem Fahrzeug, das ich vor dem Juppimobil hatte.
Das Fahrzeug war ein Ford Fiesta, silbergrau, damals 11 Jahre alt. Zwei Jahre und etliche Abschlepp- und andere Dienstleistungen später schied uns die durchgeschmorte Zylinderkopfdichtung und mir hats auch sonst gereicht mit der Karre.
Als wir noch besser miteinander zurecht kamen, kamen wir eines Tages auf der A59 entlang und die Autobahn war kurz vor unserem Eintreffen noch gesperrt gewesen; der Unfall war schon weggeräumt und der Stau fing an sich aufzulösen.
Aber nur gaaanz langsam.
Auf der linken Spur trödelte nämlich ein Polizeifahrzeug rum, und die beiden darin enthaltenen Beamten machten bestimmt auch gerade empirische Untersuchungen, zum Beispiel über die Korrelationen von Fahrzeugtyp und Obrigkeitshörigkeit der Fahrer.
Oder so.
Ich fuhr heran und wunderte mich über das sehr geringe Tempo und als ich mich auf der rechten Spur nah genug herangeschlichen hatte, sah ich die Verursacher der gemächlichen Fortbewegung. Ich hatte es ein klein bisschen eiliger und überholte also ganz rechts und mit ungefähr 85,5 km/h das Polizeifahrzeug, das ungefähr 80 km/h fuhr.
Die werten Empirieforscher freuten sich darüber! Sie lachten und winkten.
Ich lachte und winkte zurück und fuhr meiner Wege.
Wer sich danach meinem Beispiel angeschlossen hat oder ob die beiden Uniformierten ihre Versuchsreihe fortgesetzt haben, weiß ich nicht mehr, darauf hab ich auch nicht geachtet.
So kam das.
Ziemlich unspektakulös.
...ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich das Silbergrau meines Fahrzeugs ein bisschen aufgelockert hatte.... jedes zweite Blechteil war grün, wie das Fotovomfoto hier beweist.
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...und wenn wir gerade dabei sind, will ich auch noch mein erstes Auto vorstellen.
Corsa A mit Stufenheck. Rot. Baujahr ungefähr 1984.
Als ich es bekam, hieß es nach seinem Vorbesitzer "Erich", und ich möchte betonen, dass nicht ich damit angefangen habe, das Auto so zu nennen.
Mit dem Erich habe ich meine ersten Fahrversuche im eigenen Fahrzeug unternommen, und es waren reichlich Beulen, Tür-aufbrechen-weil-Schlüssel-eingesperrt und so weiter zu vermelden.
Halt so Sachen, die man mal durch haben muss, um gewisse Fehler nicht wieder zu tun.
Und:
Tempoversuche auf Autobahnen.
Ich glaube, das schnellste waren 160 km/h.
Für so einen Ren(n)tner beachtlich! Aber vielleicht war auch das Beachtlichste an diesem Experiment die Tachodifferenz, das kann man heute nicht mehr nachprüfen.
Die Autobahn, ich erinnere mich genau, war dreispurig (demnach kann es schon mal nicht die A59 gewesen sein) und ziemlich leer in diesem Moment, denn sonst hätte ich mich nicht darauf eingelassen. Damals, 1999, hatte ich noch mehr Respekt vor der linken Spur als heute.
Zusammenfassung nach drei Fahrzeugen, einer immer gleichbleibenden PS-Zahl und einem sich m.E. kaum verändernden rasant-defensiven Fahrstil:
Der Erich war ein ganzer Kerl, so automäßig gesehen. In dem halben Jahr, das wir miteinander hatten, hat er mir das wichtigste am Autobahnfahren beigebracht. Wenn du einen wirkungsvoll abschütteln willst, fahr langsamer als der. Ansonsten und immer: schneller.
Der Fiesta war eine Flitzpiepe. Zweimal bin ich damit im Graben gelandet - übrigens keinmal bei Schnee, einmal hab ich mich übel festgefahren.
Das Juppimobil (Betty - Black Betty, so der korrekte Name) fährt in Erichs Spuren und das tut es hoffentlich noch mindestens drei Jahre. Nächsten Monat wird es zwölf.
Kongopost 47
Pastor Jérémie, der die Gemeinde Neues Jerusalem in Bongondzo gegründet hat, hat vor einiger Zeit den A.C.S.P.V., einen unabhängigen Verein gebildet, um Not leidenden Menschen zu helfen, egal ob sie fromm sind oder nicht. Da haben wir zusammen schon allerlei Gutes tun können. Jérémie und seine Frau Bébé hatten ja schon 5 Waisen in ihrer Familie aufgenommen, aber dann fanden sie am Markt zwei total heruntergekommene Straßenkinder, Dorcas, deren Eltern auf dem Fluss umgekommen waren und Joseph, ein Soldatenwaisenkind. Der ACSPV-Hilfsverein konnte eine kleine Hütte mieten, die wir jetzt kaufen wollen.
Mama Judith, eine Lehrerin ohne Anhang, zog mit ein, und das war dann das Waisenhaus. Bald danach kann die Police Nationale und brachte noch 4 kleine Kinder.
Ich habe Jérémie nach dem Programm gefragt. Er hat geschrieben:
-------------------------------------------
„Die Kinder sind froh, hier zu sein, und sie sind sehr gehorsam, besonders zu Judith.
5:00 h Aufstehen.
5:30 h - 6:30 h Morgenandacht in der Kirche.
6:30 h - 7:00 h Morgenkaffee.
7:00 h zur Schule gehen.
12:30 h kommen sie zurück.
12:45 h Mittagessen.
13:30 h - 14:30 h Ruhepause.
14:30 h - 16:00 h Spielen.
16:30 h - 17:00 h Schularbeiten.
17:00 h - 18:00 h Zeit zum Unterhalten.
18:00 h - 19:00 h Abendessen..
19:00 h - 20:00 h Besprechung mit Mama Judith und
20:00 h schlafen gehen.
Samstagnachmittag 2 Stunden Spaziergang mit Mama Judith und dann Arbeiten im Garten mit Papa Jean Pierre, damit die Kinder das auch lernen.
Jeden Sonntag nach dem Gottesdienst werden die Kinder zusammen mit Mama Judith von einem Mitglied des Vereins eingeladen, damit Kontakt zu unsern Familie und deren Kindern entsteht.
Einige Kinder haben gesundheitliche Schäden vom Leben im Müll und alle haben Malaria. Sie wurden oft misshandelt, haben zu lange gehungert, von Abfällen gelebt und zu lange ohne sich zu waschen ungeschützt im Dreck geschlafen.
Die Lebensmittelpreise steigen und fallen hier nach Laune, und dann reicht manchmal das Geld nicht. So werden die Kinder bei uns auch nicht immer satt.
Aber die Frauen unserer Gemeinde, die Gärten haben, sorgen, dass jeden Tag etwas zu essen da ist.
Eigentlich helfen die Armen unserer Gemeinde mehr, als die, die Geld verdienen. Die beraten lieber, was richtig ist und so.
Alle Kinder gehen zur Schule. Schulgeld, Uniform Hefte und Kulis können von Beiträgen des Vereins und von Kollekten der Gemeinde bezahlt werden. Aber es gibt hier auch andere Leute mit Herz, die helfen, wenn wieder eine Krise kommt.“
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Im Juli habe ich in Bongondzo ja einiges davon gesehen und nebenbei gepredigt: „Wer ein solches Kind aufnimmt, nimmt Jesus auf“, stände in der Bibel.
Schön ist, wenn eine Kirchengemeinde mehr als nur Singen uns Beten kann. Da will ich gerne Mitglied sein.
Gruß, Ezali Mokili – Hans-Peter Gohl. -------------------- gohlep (ät) web (.) de
Mama Judith, eine Lehrerin ohne Anhang, zog mit ein, und das war dann das Waisenhaus. Bald danach kann die Police Nationale und brachte noch 4 kleine Kinder.
Ich habe Jérémie nach dem Programm gefragt. Er hat geschrieben:
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„Die Kinder sind froh, hier zu sein, und sie sind sehr gehorsam, besonders zu Judith.
5:00 h Aufstehen.
5:30 h - 6:30 h Morgenandacht in der Kirche.
6:30 h - 7:00 h Morgenkaffee.
7:00 h zur Schule gehen.
12:30 h kommen sie zurück.
12:45 h Mittagessen.
13:30 h - 14:30 h Ruhepause.
14:30 h - 16:00 h Spielen.
16:30 h - 17:00 h Schularbeiten.
17:00 h - 18:00 h Zeit zum Unterhalten.
18:00 h - 19:00 h Abendessen..
19:00 h - 20:00 h Besprechung mit Mama Judith und
20:00 h schlafen gehen.
Samstagnachmittag 2 Stunden Spaziergang mit Mama Judith und dann Arbeiten im Garten mit Papa Jean Pierre, damit die Kinder das auch lernen.
Jeden Sonntag nach dem Gottesdienst werden die Kinder zusammen mit Mama Judith von einem Mitglied des Vereins eingeladen, damit Kontakt zu unsern Familie und deren Kindern entsteht.
Einige Kinder haben gesundheitliche Schäden vom Leben im Müll und alle haben Malaria. Sie wurden oft misshandelt, haben zu lange gehungert, von Abfällen gelebt und zu lange ohne sich zu waschen ungeschützt im Dreck geschlafen.
Die Lebensmittelpreise steigen und fallen hier nach Laune, und dann reicht manchmal das Geld nicht. So werden die Kinder bei uns auch nicht immer satt.
Aber die Frauen unserer Gemeinde, die Gärten haben, sorgen, dass jeden Tag etwas zu essen da ist.
Eigentlich helfen die Armen unserer Gemeinde mehr, als die, die Geld verdienen. Die beraten lieber, was richtig ist und so.
Alle Kinder gehen zur Schule. Schulgeld, Uniform Hefte und Kulis können von Beiträgen des Vereins und von Kollekten der Gemeinde bezahlt werden. Aber es gibt hier auch andere Leute mit Herz, die helfen, wenn wieder eine Krise kommt.“
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Im Juli habe ich in Bongondzo ja einiges davon gesehen und nebenbei gepredigt: „Wer ein solches Kind aufnimmt, nimmt Jesus auf“, stände in der Bibel.
Schön ist, wenn eine Kirchengemeinde mehr als nur Singen uns Beten kann. Da will ich gerne Mitglied sein.
Gruß, Ezali Mokili – Hans-Peter Gohl. -------------------- gohlep (ät) web (.) de
Zaunpfähle 2
Letztes Jahr im April machten wir Zaunpfähle.
Ungefähr eine Woche lang.
21.04.2011, 10:19Für einen guten Pfahl, der es auch aushält, wenn ein Rindvieh sich an ihm scheuert, nimmt man ein etwa 2 Meter langes Stück Roteiche, klemmt es sich zwischen die Füße und schlägt den Spalthammer oben gegen die Schnittfläche. Wenn die Roteiche gerade gewachsen ist, liegt sie schon in Hälften da. Wenn mans kann.
(Ich brauchte meist so drei bis vier Schläge, was aber für so ein zierliches Weiblein wie mich auch nicht übel ist.)
Danach werden sie mit der Motorsäge und etwas Gefühl angespitzt, auf den Hänger verladen, anständig festgezurrt, an der Forsthütte wieder abgeladen und auf den Stapel geschichtet.
Ungefähr eine Woche lang.
21.04.2011, 10:19Für einen guten Pfahl, der es auch aushält, wenn ein Rindvieh sich an ihm scheuert, nimmt man ein etwa 2 Meter langes Stück Roteiche, klemmt es sich zwischen die Füße und schlägt den Spalthammer oben gegen die Schnittfläche. Wenn die Roteiche gerade gewachsen ist, liegt sie schon in Hälften da. Wenn mans kann.
(Ich brauchte meist so drei bis vier Schläge, was aber für so ein zierliches Weiblein wie mich auch nicht übel ist.)
Danach werden sie mit der Motorsäge und etwas Gefühl angespitzt, auf den Hänger verladen, anständig festgezurrt, an der Forsthütte wieder abgeladen und auf den Stapel geschichtet.

